“Звичайно, більшість зустрічей стосувалися літератури і представлення іноземної літератури в Україні. Що цікаво – й самі одесити були цим вражені – скільки їх приходило на літературні зустрічі! Ніхто цього не очікував. А одним з найцікавіших, на мою думку, був діалог Сергія Жадана і Михайла Шишкіна, що стосувався і сучасної Росії, й сучасної України. На фестивалі, звичайно, йшлося про можливість діалогу під час конфлікту й таке інше. Бо суто літературним форум під час війни не може бути апріорі.”
Валентина Пащенко iнтерв’ю з Андрієм Курковим // Укрiнформ //12.10.2015

“Das Literaturfestival eröffnete hinter der Logik der aktuellen Ereignisse einen Raum der Reflexion, der Träume, Denkhorizonte und Wünsche. Brecht hat einmal gesagt, die größte Kunst sei es, das Schwere leicht zu machen. Ein Zauber, der dem Festival in vielen Lesungen und Diskussionen gelungen ist. Und vielleicht hat das ja auch etwas mit Odessa zu tun, einer Stadt, die Michail Schischkin zufolge zum Hoffnungsträger geworden ist.”
Von Christine Hamel // Radio Bayern 2 //11.10.2015

“In its most beautiful moments the festival was a celebration where everyone, literary figures and visitors alike, forgot the fratricidal war and fragmentation of this region, the bloody trail of destruction. Odessa, a harbor town on the Black Sea, a place of longing for Pushkin, Chekhov, Bunin, was once again transformed into a cultural center. The festival was cosmopolitan and parochial. Many traveled from afar: the essayist Eliot Weinberger from New York, John Ralston Saul from Canada, from Zurich Lukas Bärfuss and Ilma Rakusa, and from Istanbul Sema Kaygusuz. They were surrounded by the Odessan authors, who left out no reading or discussion, and who also helped with the organization of the festival, on their feet from morning to night.”
By Barbara Lehmann // Neue Zürcher Zeitung // 9.10.2015

 


Моня Рiкун // hromadske.tv // 9.10.2015

 

“ODESSA, the International Literature Festival, organized by Berlin cultural manager Ulrich Schreiber and his Swiss colleague Hans Ruprecht – with support from Germany’s Foreign Office – was held for the first time in Odessa last October and is set to change Ukraine. The four days of readings and discussions, at the Black Sea port once eulogized by Alexander Pushkin for its international flair, included two dozen authors from all over the world; the event brought the country to Europe, and pleasure to the spruced-up television announcer, who, with his Odessan tongue firmly planted in his cheek, greeted Schreiber and Ruprecht as the “mafiosi of the literature festival.”
By Kerstin Holm // Frankfurter Allgemeine Zeitung // 8.10.2015

“Міжнародний фест в Одесі розширив для України кордони літературного світу, дав змогу познайомитися ближче з відомими авторами та відкрити для себе нових письменників.”
Дар’я Дяденко // День. Kiyv.ua // 7.10.2015

“Организаторы плотно расписали четыре литературных дня в Одессе. Литераторы зачитывали свои произведения, гости фестиваля делились впечатлениями, на литературных дискуссиях яблоку негде было упасть – ценители прекрасного устраивались поудобнее просто на полу, так как мест не хватало.”
// 048.ua // 5.10.2015

“Wir haben die gleiche Vergangenheit, wir sprechen die gleiche Sprache. Und wenn die Russen in Russland sehen, dass die Russen hier, in Odessa, in der Ukraine es geschafft haben mit den demokratischen Umwälzungen, dann wird das ein Zeichen für die Bevölkerung in Russland sein. Hier gibt es so viele Leute, die von der Maidan-Bewegung erwartet haben, dass jetzt die Ukraine der Welt angehören wird. Und wir als Intellektuelle und als Autoren, wir können dieses Zeichen setzen, das Zeichen der Solidarität. Schauen Sie, wir die Autoren aus der ganzen Welt, wir kommen nach Odessa! Ihr gehört zu uns, zur Weltkultur!” Der überfüllte Veranstaltungssaal im prunkvollen Literaturmuseum in Odessa scheint Shishkins These zu belegen.”
Von Cornelius Wüllenkemper // Deutschlandfunk // 4.10.2015

 


Ульрих Шрайбер и Андрей Курков // третий цифровой // 2.10.2015

 

«Я увидел здесь очень много людей. Для меня это было абсолютным сюрпризом. Я вспоминаю свой первый фестиваль в Берлине. И там не было так много школьников, был пустой зал. Когда я сравниваю с сегодняшним мероприятием, я очень удивлён и рад».
Ульрих Шрайбер в интервью // 7 телеканал // 1.10.2015

“Von einem Literaturfestival in Krisenzeiten könnten keine Wunder erwartet werden, sagt Ilma Rakusa. «Hier ergeben sich aber Verständigungsmöglichkeiten jenseits politischer Diskurse, Fronten und Vorurteile. Literatur denkt nicht in Schwarz-Weiss-Kategorien oder Freund-Feind-Bildern, zumindest wenn es sich um gute Literatur handelt.»”
Von Alexander Sury // Der Bund // 16.08.2015

“Von der Wichtigkeit trotz oder gerade wegen der Krise sind die Schriftstellerinnen und Schriftsteller überzeugt: «Für die Menschen in Odessa hat eine solche Veranstaltung eine grosse symbolische Bedeutung, vielleicht genauso wichtig fürs Überleben, wie Gaslieferungen im Winter», sagt etwa Michail Schischkin. Und Ilma Rakusa, die Schweizer Autorin mit slowenisch‐ungarischen Wurzeln, mailt: «Gerade in Krisenzeiten ist der literarische und kulturelle Dialog ausserordentlich wichtig. Hier ergeben sich Verständigungsmöglichkeiten jenseits politischer Diskurse und Fronten. Gute Literatur denkt nicht in Freund‐Feind‐Bildern.» Die wirtschaftliche Situation des Landes sei prekär, das treffe auch Odessa. «Doch vielleicht gelingt es dem Literaturfestival, eine Leuchtturmfunktion zu erfüllen, fürs erste.»”
Von Babina Cathomen // Schweiz am Sonntag // 27.07.2015


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